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Arten von Handschuhen für Rettungsdienste. Was zeichnet Handschuhe für Rettungssanitäter aus?

Handschuhe für Rettungsdienste

Einweghandschuhe sind in vielen beruflichen Umgebungen unverzichtbar. Die Handschuhe werden nicht nur in Arztpraxen, sondern auch von Rettungssanitätern getragen. Qualitativ hochwertige Einweghandschuhe bieten einen guten Schutz vor Bakterien, Viren und gefährlichen Substanzen verschiedener Art.

Welche Handschuhe tragen Rettungssanitäter? Aus welchen Materialien werden reißfeste Einmalhandschuhe hergestellt? In unserem Beitrag finden Sie nützliche Informationen zu diesem Thema.

Handschuhe für Rettungsdienste – einige Informationen

Wenn es sich um medizinische Einmalhandschuhe handelt, kann man sich entweder für Medizinprodukte oder für persönliche Schutzausrüstung (PSA) entscheiden. Zu den Medizinprodukten gehören Einweghandschuhe, die vor allem dem Infektionsschutz dienen.

Im Rettungsdienst werden Schutzhandschuhe am häufigsten getragen, die zur PSA gehören. Im Regelfall handelt es sich um unsterile Einweghandschuhe, die in erster Linie zum Selbstschutz verwendet werden. Was wichtig ist: Einweghandschuhe bieten dem Rettungsdienst einen guten Schutz vor Biostoffen sowie chemischen und physikalischen Risiken verschiedener Art.

Heutzutage werden auch besonders dicke und strapazierfähige Einweghandschuhe angeboten. Dabei handelt es sich oft um verlängerte Schutzhandschuhe, die Hände, Handgelenke und Unterarme schützen. Sie sind für Arbeiten unter schwierigsten Bedingungen geeignet.

Warum reichen unsterile Einmalhandschuhe für Rettungsdienste aus? Im Regelfall werden sie in Situationen verwendet, in denen keine hohe Infektionsgefahr besteht.

Erste-Hilfe-Handschuhe für Rettungssanitäter

Derzeit finden Sie Einweghandschuhe auf dem Markt, die als Erste-Hilfe-Handschuhe bezeichnet werden. Reißfeste Erste-Hilfe-Handschuhe nach DIN EN 455 schützen sowohl Opfer der Unfälle als auch Ersthelfer.

Man muss sich dessen bewusst sein, dass der Kontakt mit offenen Wunden und Blut bei der Soforthilfe nicht selten ist. Es gibt zahlreiche Krankheiten, die beim Kontakt mit Blut übertragen werden. Auf der anderen Seite kann jede Verunreinigung an den Händen des Ersthelfers für den Verletzten gefährlich sein. Erste-Hilfe-Handschuhe können aus Vinyl, Latex oder Nitril hergestellt werden. Sie müssen strapazierfähig sein und die Hände zuverlässig isolieren.

Einweghandschuhe für Rettungsdienste. Welche Materialien kommen in Frage?

Zu beliebten Einweghandschuhen, die auch von Rettungssanitätern getragen werden, gehören Produkte aus Natur-Latex. Die Handschuhe sind reißfest, bequem und bieten einen guten Schutz vor chemischen Risiken. Latex ist ein natürliches Material, das biologisch abbaubar ist. Man muss sich jedoch dessen bewusst sein, dass Latexproteine allergische Reaktionen verursachen können.

Eine gute Alternative für Einweghandschuhe aus Latex stellen Nitrilhandschuhe dar. Dabei handelt es sich um Produkte aus synthetischem Kautschuk, die nicht nur vor Bakterien und Viren, sondern auch vor Fetten, Säuren und anderen chemischen Risiken schützen. Auf dem Markt sind Nitrilhandschuhe, die eine aufgeraute Oberfläche an den Fingerkuppen besitzen. Sie zeichnen sich durch eine bessere Griffigkeit aus. Immer mehr Hersteller bieten Einweghandschuhe aus Nitril an, die biologisch abbaubar sind.

Suchen Sie nach günstigen Einweghandschuhen? Sie können sich auch für Produkte aus Vinyl entscheiden, die sehr weich und für kurze Kontakte mit Laugen und Säuren gut geeignet sind.

Puderfreie oder gepuderte Handschuhe für Rettungssanitäter?

Gepuderte Handschuhe lassen sich schneller und einfacher an- und ausziehen. Allerdings ist das Puder für die menschliche Gesundheit gefährlich. Es kann zu unangenehmen Reizungen der Schleimhäute führen. Im Gegensatz dazu sind puderfreie Einweghandschuhe hautfreundlich, sie hinterlassen auch keine Puder Rückstände. Es ist zu betonen, dass der Gebrauch gepuderter Latexhandschuhe 1998 im Gesundheitsdienst verboten wurde. 

Heutzutage werden Einweghandschuhe aus verschiedenen Materialien angeboten. Vinyl-, Latex- und Nitrilhandschuhe haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn Sie reißfeste, dehnbare und nicht sensibilisierende Einweghandschuhe für Rettungssanitäter suchen, machen Sie mit Nitrilhandschuhen nichts falsch!

Siehe auch: Sind Latexhandschuhe sensibilisierend?

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