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Arten von Schutzmasken

Nitrilhandschuhe BRUN | 2022-02-01
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Arten von Schutzmasken

In der Corona-Krise spielen Schutzmasken eine sehr wichtige Rolle. Das Tragen der Schutzmasken hat zum Ziel, die Übertragung des sogenannten „Coronavirus“ (SARS-CoV-2) von Mensch zu Mensch zu reduzieren. Qualitativ hochwertige Schutzmasken können das Risiko einer Infektion senken. Welche Gesichtsmasken gibt es? In Frage kommen: medizinische Mund-Nasen-Masken, FFP-Masken sowie textile Schutzmasken. Die genannten Schutzmasken unterscheiden sich voneinander. Dies nicht nur in ihrem Design, sondern auch in ihrer Schutzwirkung. 

Welche Verschiedenen Masken gibt es?

Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken

Bei OP-Masken handelt es sich um geprüfte Medizinprodukte, die vor Tröpfchen und teils vor Aerosolen schützen. Diese Einmalprodukte werden seit Jahren in Arztpraxen und Krankenhäusern verwendet. Medizinische Gesichtsmasken haben eine rechteckige Form mit Faltenwurf. Dadurch lassen sich die OP-Masken problemlos  an das Gesicht anpassen. Chirurgische Einweg-Schutzmasken dienen in erster Linie dem Fremdschutz, allerdings bieten die Masken auch einen gewissen Eigenschutz. Medizinische Schutzmasken müssen den aktuellen gesetzlichen Normen und der europäischen Norm EN 14683:2019-10 entsprechen. Im Gegensatz zu textilen Community-Masken haben sie ein spezielles Filtervlies („Meltblown Vlies“), das sich zwischen zwei anderen Materialschichten befindet.

Professionelle FFP-Masken

FFP-Masken gehören zu den wirksamsten Arten der Schutzmasken. Bei partikel-filtrierenden Halbmasken handelt es sich eigentlich um eine Schutzausrüstung  im Rahmen des Arbeitsschutzes. Professionelle FFP-Masken schützen auch den Träger vor Viren. Es ist möglich, mit einem Filter in der Schutzmaske Viren abzuhalten. Es wurde bewiesen, dass die Masken dank ihren zuverlässigen Filterschichten sogar kleinste Partikel und Aerosole aus der Luft effektiv filtern. Man muss sich aber bewusst sein, dass eine FFP-Masken ihre Rolle nur dann richtig erfüllen kann, wenn diese dicht genug an dem Gesicht sitzen und entsprechend der Gebrauchsanleitung verwendet werden. 

Diese Atemschutzmasken sind in drei Varianten erhältlich:

  • FFP1 – filtern mindestens 80 %;
  • FFP2 – filtern mindestens 94%;
  • FFP3 – filtern mindestens 99%.

Auf dem Markt finden Sie FFP Masken mit und ohne Ausatemventil. Modelle mit einem Ventil bieten einen deutlich höheren Komfort. Allerdings haben Masken ohne Ventil den wichtigen Vorteil, dass der Träger sein Umfeld mit ausgeatmeten Tröpfchen und Aerosolen nicht kontaminieren kann. Wichtig: auch FFP-Masken müssen nicht nur den gesetzlichen Anforderungen sondern auch der Norm EN 149:2001+A1:2009 entsprechen.

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Selbstgenähte Masken, sog. Community-Masken

Am Anfang der Coronavirus Pandemie wurden verschiedene Masken aus handelsüblichen Materialien sehr gerne getragen. Diese sind jedoch nicht so effektiv wie medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken. Es ist nicht zu leugnen, dass klassische Textilmasken durch den Träger ausgeatmeten Tröpfchen zurückhalten. Auf diese Weise reduzieren die Masken das Risiko, dass der Träger sein Umfeld kontaminiert. Leider können Community-Masken aus handelsüblichen Materialien nicht alle mikroskopisch kleinen Tröpfchen herausfiltern. Im Gegensatz zu medizinischen Masken und FFP-Masken gibt es keine rechtlich verbindliche Qualitätsnorm für Textil Masken. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, nur diejenigen Textil Masken  zu verwenden, die von renommierten Prüfunternehmen z.B. Testex kontrolliert wurden.  

Partikel-filtrierende Masken bieten einen zuverlässigen Schutz vor Bakterien, Viren, Staub, Pollen, Rauch etc. Sie sind sehr effektiv. Es ist jedoch zu betonen, dass das Tragen von Schutzmasken nur ein Element eines größeren Schutzkonzeptes ist. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren, muss man auch die Abstands- und Hygieneregeln einhalten. Bevor Sie Ihre Masken ab- oder aufsetzen, sollten Sie immer ihre Hände waschen. Vergessen Sie auch nicht, dass eine durchfeuchtete Maske keinen Virenschutz mehr bietet.